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Nine Blade Design mit Vortex-Control Notches


Das druck-optimierte Nine Blade Design des NF-P12 (P steht kurz für "pressure", "power" und "performance") wurde speziell für high-impedance Anwendungen wie CPU Kühler, Wasserkühlungs-Radiatoren, Netzteile oder Gehäuse mit engen Lüftergittern entwickelt und erzielt einen hervorragenden statischen Druck und hohe Förderleistung bei einem äußerst niedrigen Geräuschpegel.


Während die meisten konventionellen 120mm-Rotoren über sieben vergleichsweise schmale Lüfterblätter verfügen, kommen beim Nine-Blade Design des NF-P12 neun breite, engstehende Lüfterblätter mit einem relativ niedrigen Anstellwinkel zum Einsatz, um einen größtmöglichen statischen Druck und hohen Airflow zu erreichen. So leistet der NF-P12 bei 1300RPM nicht weniger als 1,68mm H2O - ein Wert, den viele andere Lüfter erst bei 1600RPM und mehr erreichen.



Eine Erhöhung der Schaufelzahl birgt grundsätzlich die Gefahr einer Vergrößerung des aerodynamischen Laufgeräusches im Allgemeinen sowie der durch Rotor-Stator Interaktion bedingten Geräusche im Speziellen. Generell bringt eine Steigerung des statischen Drucks zumeist auch höhere Geräuschemissionen mit sich. Dieser Gefahr wurde im Fall des NF-P12 durch den Einsatz von Vortex-Control Notches begegnet: Die zwei Einkerbungen (engl. "notches") an der Hinterseite der Lüfterblätter ermöglichen eine weniger abrupte, kontinuierliche Vereinigung des Luftstroms von Saug- und Druckseite. Dies hat eine signifikante Reduktion des Geschwindigkeitsabfalls sowie der Verwirbelungen an der Blatt-Hinterkante zur Folge, was sich sowohl auf die Laufruhe als auch auf den Wirkungsgrad des Lüfters nachhaltig positiv auswirkt. Um einen möglichst kontinuierlichen Übergang sowie eine größtmögliche Geräuschreduktion zu erzielen, wurden die Vortex-Control Notches rund ausgeformt.



Neben der Optimierung der Vereinigung der Ströme an der Blatthinterkante haben die Vortex-Control Notches eine maßgebliche psychoakustische Optimierungsfunktion: Turbulenzen an der Blatt-Hinterkante werden durch die Vortex-Control Notches in mehrere Partikularströme aufgespalten. Somit werden die Geräuschemissionen über einen breiteren Frequenzbereich verteilt und vom menschlichen Gehör als weniger störend wahrgenommen.



Der psychoakustische Optmierungseffekt der Vortex-Control Notches wird zusätzlich durch eine Versetzung der Notches verstärkt: Die Vortex-Control Notches sind von Blatt zu Blatt versetzt, so daß jedes Blatt eine andere Turbulenzstruktur als das vorhergehende und das nachfolgende Blatt erzeugt. Somit wird die Geräuschemission des Lüfters besser über das Frequenzspektrum verteilt, was das Laufgeräusch für das menschliche Ohr noch angenehmer erscheinen läßt.



Links:

NF-S12 & NF-P12: Technische Hintergründe

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